Das Hokusai-Museum in Tokyo

Der Ukiyoe-Meister

Ein jeder Japan-Fan kennt wohl die legendären Bilder vom „Berg Fuji” oder der „großen Welle”, die von dem Holzschnittmeister Hokusai stammen. Im November 2016 wurde in Tokyo ein Museum eröffnet, das sich ausschließlich diesem Ausnahmekünstler widmet. Neben einer Dauerausstellung gibt es einen Bereich mit temporär wechselden Ausstellungen und es werden Vorträge, Workshops sowie andere Veranstaltungen angeboten.



Katsuhika Hokusai wurde im Jahr 1760 in der früheren Kamezawa-Gegend, wo sich im heutigen Tokyo der Stadtteil Sumida befindet, geboren. Er lebte dort etwa 90 Jahre und war während seiner Schaffensperiode äußerst aktiv und kreativ. Seine zahlreichen Bilder erzählen Geschichten von Dämonen oder Geistern oder stellen Dinge des alltäglichen Lebens dar.
Ein besonderes Highlight der Ausstellung ist eine lebensgroße Figur des Meisters bei der Arbeit in seinem Zuhause. Wer sich für die Holzschnittkunst, die in Japan „Ukiyoe” genannt wird, begeistert, dem sei das Sumida Hokusai Museum wärmstens empfohlen. Weitere Informationen erhalten Sie bei Unterwegs – individuelles Reisen.

Unser Tipp: Das Museum befindet sich unweit des Sumo-Ringer-Viertels. Wie wäre es mit einem Besuch bei einem Sumo-Kampf oder in einem Chanko-Nabe-Restaurant? Chanko-Nabe ist der Name des deftigen Eintopfs, den die Ringer regelmäßig zu sich nehmen.